8. Antifa-Kneipe: Film: Zwischen allen Stühlen – Lebenswege des Karl Pfeifer

Da wir am Montag den 2. März einen Vortrag mit Karl Pfeifer zum Thema „Auf dem Weg in den völkischen Autoritarismus? Extreme Rechte, Antiziganismus und Antisemitismus in Ungarn“ veranstalten, wollen wir eine Woche vorher den Film über den besonderen Lebensweg von Karl Pfeifer schauen.

Über den Film:
1938 flüchtet Karl Pfeifer als Zehnjähriger mit seiner Familie aus Österreich, zunächst nach Ungarn. Vier Jahre später erreichte er Palästina mit einem der letzten Kindertransporte des Hashomer Hatzair. Er lebte im Kibbuz, kämpfte im Israelischen Unabhängigkeitskrieg und kehrte Anfang der 50er Jahre nach Österreich zurück. Der Film „Zwischen allen Stühlen“ begleitet Karl Pfeifer an zentrale Orte seines Lebensweges.

Ein Film von Daniel Binder, Mary Kreutzer, Ingo Lauggas, Maria Pohn-Weidinger, Thomas Schmidinger

Über Karl Pfeifer:
Der Journalist Karl Pfeifer beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Wiedererstarken von Antisemitismus und Antiziganismus in Europa. In Wien gehört er dem Kuratorium des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands (DÖW) an und recherchiert dort zu neonazistischen Bewegungen. Er war jahrelang Redakteur der „Gemeinde“, des Organs der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien, und Korrespondent des israelischen Radios. Im Frühjahr 2013 veröffentlichte er sein autobiografisches Buch „Einmal Palästina und zurück“.

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