Antifaschistische Initiative Freiburg http://aif.blogsport.de Tue, 05 Apr 2016 12:57:42 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en 18. Antifa-Kneipe: Den nationalen Konsens brechen! Gegen den AfD Bundesprogrammparteitag! http://aif.blogsport.de/2016/04/05/18-antifa-kneipe-den-nationalen-konsens-brechen-gegen-den-afd-bundesprogrammparteitag/ http://aif.blogsport.de/2016/04/05/18-antifa-kneipe-den-nationalen-konsens-brechen-gegen-den-afd-bundesprogrammparteitag/#comments Tue, 05 Apr 2016 12:56:23 +0000 Administrator Allgemein http://aif.blogsport.de/2016/04/05/18-antifa-kneipe-den-nationalen-konsens-brechen-gegen-den-afd-bundesprogrammparteitag/ Gegen den Bundesparteitag der AfD!

Facebook-Veranstaltung

Informationen zu den Protesten am 30. April //
gemeinsam mit der Anarchistischen Gruppe Freiburg

Am 30. April hält die AfD in Stuttgart ihren Bundesprogrammparteitag ab. Beflügelt durch die jüngsten Wahlerfolge will sie in Stuttgart endlich ihr Parteiprogramm verabschieden – vor passender Kulisse: Stuttgart ist mit der homophoben und antifeministischen „Demonstrationen für Alle“ schon in der Vergangenheit ein beliebtes Reiseziel für AfD-AnhängerInnen gewesen.

Spätestens seit den Landtagswahlen am 13. März ist deutlich geworden, welche Dimension der Rechtsruck, den wir seit Monaten erleben, mittlerweile erlangt hat. In drei weiteren Landesparlamenten ist mit der selbsternannten „Alternativen für Deutschland“ ab sofort eine offen rassistische Partei mit
jeweils zweistelligen Wahlergebnissen vertreten.
Damit hat die rassistische, nationalistische und antifeministische Bewegung, die nicht nur für verbale Attacken gegen geflüchtete Menschen verantwortlich ist, sondern auch für zahlreiche Angriffe auf Geflüchteten-Unterkünfte, Brandstiftungen und Mordversuche, nun auch eine ernstzunehmende parlamentarische Vertretung. Schon länger ist die AfD das bundesweite Sprachrohr und organisatorische Rückgrat der „besorgten Bürger“ und selbsternannte „Pegida-Partei“. Ihr Ziel: ein Bündnis aus Mob und Elite, völkischem Denken und verrohter Bürgerlichkeit, aus Abschaffung
des Mindestlohns und Forderung nach Schießbefehl an der Grenze. Was sie schon geschafft haben: die Organisation des Mobs in Clausnitz und anderswo.

Am 30. April werden wir daher in Stuttgart gegen die geistigen Brandstifter auf die Straße gehen!
Am 11. April wollen wir uns über die geplanten Aktionen und die gemeinsame Anreise aus Freiburg austauschen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Anarchistischen Gruppe Freiburg statt.

weitere Informationen:

ag-freiburg.org

nationalismusistkeinealternative.net/30april-stuttgart/

El Haso (neben dem White Rabbit Club)

Montag, 11.04.2016 um 20:30 Uhr (!)

Wir freuen uns über zahlreiches Kommen!

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17. Antifa-Kneipe: „Das Volk will Frieden!“ Zur Kritik der Mahnwachen-Bewegung http://aif.blogsport.de/2016/02/29/16-antifa-kneipe-das-volk-will-frieden-zur-kritik-der-mahnwachen-bewegung/ http://aif.blogsport.de/2016/02/29/16-antifa-kneipe-das-volk-will-frieden-zur-kritik-der-mahnwachen-bewegung/#comments Mon, 29 Feb 2016 16:37:45 +0000 Administrator Allgemein http://aif.blogsport.de/2016/02/29/16-antifa-kneipe-das-volk-will-frieden-zur-kritik-der-mahnwachen-bewegung/ kneipe17

Facebook-Veranstaltung

Vortrag von Laura-Luise Hammel mit anschließender Diskussion.

Anfang 2014 sorgte auf deutschen Marktplätzen und Online-Plattformen eine neue Soziale Bewegung für Aufsehen. Mit dem Leitthema der Forderung nach „Frieden“ befasste sie sich mit politischen und wirtschaftlichen Krisen, der Rolle der Medien aber auch mit allerlei esoterischen Themen. KritikerInnen werfen der Mahnwachen-Bewegung Verschwörungsmythologie, Antisemitismus und die Bildung einer neurechten Querfront vor.

Wie entstand die Bewegung? Wer sind ihre ProtagonistInnen, was treibt die AnhängerInnen an und was ist dran an den Vorwürfen?

Die Referentin hat Politikwissenschaft, Geschichte und Kulturanthropologie in Mainz studiert. In ihrer Magisterarbeit untersuchte sie das Sagbarkeitsfeld der Bewegung der Mahnwachen auf verschwörungsmythologische Muster und Anknüpfungspunkte zu bekannten antisemitischen und antiamerikanischen Ressentiments.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Hier gibt es das ganze Programm der Themenwochen: https://www.iz3w.org/news/internationale-wochen-gegen-rassismus-2016

El Haso (neben dem White Rabbit Club)

Montag, 05.10.2015 um 20:30 Uhr (!)

Wir freuen uns über zahlreiches Kommen!

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Start der Kampagne: Rassismus, Nationalismus und Antifeminismus sind keine Alternative! Keine Stimme der AfD! http://aif.blogsport.de/2016/02/15/start-der-kampagne-rassismus-nationalismus-und-antifeminismus-sind-keine-alternative-keine-stimme-der-afd/ http://aif.blogsport.de/2016/02/15/start-der-kampagne-rassismus-nationalismus-und-antifeminismus-sind-keine-alternative-keine-stimme-der-afd/#comments Sun, 14 Feb 2016 23:16:57 +0000 Administrator Allgemein http://aif.blogsport.de/2016/02/15/start-der-kampagne-rassismus-nationalismus-und-antifeminismus-sind-keine-alternative-keine-stimme-der-afd/ Keine Stimme der AfD!

Am 13. März 2016 stehen Landtagswahlen in Baden-Württemberg an. Auch für die Partei „Alternative für Deutschland“ stehen die Chancen nicht schlecht, erstmalig in den Landtag einzuziehen. Als neue politische Kraft stellt sich die AfD gerne als echte Alternative zu den etablierten Parteien dar. In ihrem Wahlprogramm spricht sie in beinahe apokalyptischem Duktus davon, dass Baden-Württembergs Zukunft durch die „verfehlte Eurorettungspolitik“(1), die „kopflose Energiewende“ und die „völlig verantwortungslose Asyl- und Flüchtlingspolitik“ gefährdet sei. Sie fühlt sich bedroht durch „grüne und rote Ideologen“ und einer „Allianz der Altparteien“, die das Land in den „kulturellen und ökonomischen Ruin“ treiben würden. Gegen den von ihr ausgemachten „rapiden Verfall der Demokratie und des Rechtsstaates“ postuliert sie „Freiheit und Selbstverantwortung, gesundes Selbstbewusstsein und Heimatliebe, direkte Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, ideologiefreien Realismus und ökonomische Vernunft, Bürgersinn und Tradition“. Doch hinter diesen Worthülsen verbirgt sich stramm rechtes Gedankengut. Die „Alternative für Deutschland“ ist eine rechtspopulistische Partei mit einer nationalistischen, rassistischen, antifeministischen, umweltfeindlichen und antisozialen Agenda. Damit ist sie keinesfalls eine Alternative zu den bestehenden Zuständen.

Nationalismus

Die AfD grenzt sich von der Politik der Bundesregierung ab, der sie vorwirft, sich nicht um die „Interessen des Volkes“ zu kümmern. Die Alternative soll in der radikalen Bevorzugung des nationalen Kollektivs gegenüber dem Rest der Menschheit liegen. So soll das Geld, das für die Eurorettung aufgewendet wird, lieber für Deutschland ausgegeben werden. Das kommt bei vielen gut an. Bei genauerer Betrachtung entpuppt sich dieser Vorwurf jedoch als populistischer Schachzug: Denn für die deutsche Bundesregierung ist der nationale Standorterfolg ohnehin schon Maßstab ihrer Politik. Der einzige Unterschied: Die aktuelle Bundesregierung ist bereit, im Austausch für Freihandel, Privatisierung, Deregulierung von Arbeitsmärkten und Dumpingwettbewerb in gewissem Maße auch Grundrechte zu gewähren wie z.B. (innerhalb der EU) die Reise- und Niederlassungsfreiheit und manche Entscheidungskompetenzen an die EU abzutreten. Währenddessen setzt die AfD auf die kompromisslose Abschottung des Nationalstaats. So fordert sie die Aussetzung des Schengen-Abkommens und die Wiedereinführung von Grenzkontrollen. Sie will die Zeit zurückdrehen und würde wohl am liebsten die Deutsche Mark wieder einführen. Dem Rechtspopulismus geht es weniger um die pragmatische Verwaltung des Bestehenden als um nationale Identität und die Simulation politischer Handlungsfähigkeit. Maßnahmen wie die von der AfD geplante Einführung eines „Tages des Heimatschutzes“, die Wiedereinführung des allgemeinen Wehrdienstes oder die Förderung von Deutsch als Wissenschaftssprache schlagen in diese Kerbe.

Die Forderung der AfD nach „nationalem Erfolg“ bedeutet Ausbeutung der Lohnabhängigen bei steigendem Profit deutscher Unternehmen. Und bedeuten doch hohe Profite von Unternehmen für Lohnabhängige meist niedrigere Gehälter, längere Arbeitszeiten und mögliche Entlassungen!

Rassismus

Das Hauptthema der AfD im derzeitigen Wahlkampf ist ihr Kampf gegen den „Einwanderungswahn“ und die vermeintliche „Willkommensdiktatur“. Es wird von einer „Völkerwanderung“ fabuliert, welche die „kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Grundlagen“ Deutschlands und Europas zu „zertrümmern“ drohe. Die Flüchtlinge würden „Konflikte aus aller Welt“, „archaische Sitten“ und „unüberbrückbare kulturelle Unterschiede“ nach Deutschland importieren. Eine Integration in Staat und Arbeitsmarkt sei unmöglich. Als Konsequenz daraus fordert die AfD mehr Abschiebungen, die Beseitigung von „Abschiebehindernissen aus gesundheitlichen Gründen“, die Streichung des Aufenthalts aus humanitären Gründen, die Abschaffung der Härtefallkommission, die Abschaffung des Partizipations- und Integrationsgesetzes, die Abschaffung des Widerspruchsverfahren im Ausländerrecht, die Abschaffung des Integrationsministeriums, den Bau von speziellen Abschiebegefängnissen und die Schaffung grenznaher Lager für Flüchtlinge, um diese in einem 48-Stunden-Verfahren möglichst schnell abschieben zu können. Diese Maßnahmen sind purer Rassismus!

Rassismus ist eine Ideologie, ein falsches Weltbild, in dem Menschen anhand vermeintlich unveränderbarer äußerer oder kultureller Merkmale von den Rassist/innen einer bestimmten Gruppe zugeordnet und ihnen darüber dann bestimmte, meist negative Eigenschaften zugesprochen werden – im Fall der AfD eben „unüberbrückbare kulturelle Unterschiede“ und „archaische Sitten“. Damit werden Diskriminierung und meist ökonomische Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnisse gerechtfertigt. Die lange Zeit dominante Form des »klassischen«, biologistisch argumentierenden Rassismus (den etwa die NPD vertritt) transformiert sich zunehmend zu einem kulturalistisch argumentierenden Rassismus. Mittlerweile wird eher weniger auf »Rasse« oder Gene, sondern mehr auf die angebliche »Kultur« eines Menschen verwiesen, um ihn entweder als »Störfaktor« oder (seltener) als gesellschaftliche »Bereicherung« zu klassifizieren.

In der aktuellen Flüchtlingsdebatte und auch bei der AfD wird hierbei eine Unterscheidung von Geflüchteten in zwei Gruppen vorgenommen: So stehen auf der einen Seite »nützliche« Einwanderer/innen, die gut ausgebildet und der deutschen Wirtschaft dienlich seien, sowie »Kriegsflüchtlinge«. Wer nicht in diese Kategorien fällt, der wird als »Wirtschaftsflüchtling« oder »Scheinasylant« diffamiert, der das Asylsystem »missbrauchen« würde und so schnell wie möglich wieder abgeschoben werden soll. Die deutsche Abschiebepraxis, die von den Grünen, der SPD und der CDU getragen wird, funktioniert nach eben dieser menschenverachtenden Maßgabe. Die AfD will sie nur radikalisieren!

Um es nochmals zu betonen: Schon die Unterscheidung von legitimen und nicht-legitimen Fluchtgründen ist rassistisch. Sie dient der Rechtfertigung der Diskriminierung und Abschiebung eines Großteils der Geflüchteten. In Baden-Württemberg sind das besonders Roma aus den Balkanländern, welche vor Diskriminierung und daraus folgender Armut fliehen.

Mit ihrer rassistischen Hetze ist die AfD der ideologische und praktische Wegbereiter für die zahllosen Brandanschläge und gewalttätigen Übergriffe auf Flüchtlinge und ihre Unterkünfte.

Antifeminismus

Die AfD behauptet zwar, für die Gleichberechtigung von Frau und Mann einzutreten und auch andere sexuelle und geschlechtliche Identitäten (LSBTTIQ)(2) zu akzeptieren, doch ein Blick in ihr Wahlprogramm zeigt anderes. Hier wird die Familie als „Keimzelle und Fundament der (deutschen) Gesellschaft“ ausgegeben. Es wird vom „Erfolgsmodell Familie“ (Mann+Frau+Kinder) geschwärmt. Der Staat soll laut AfD Ehe und Familie schützen. In Rundfunk und Bildungseinrichtungen soll Werbung für die „Mutter-Vater-Kind“ Beziehung gemacht werden. Lebenslange Ehen sollen gefördert, die häusliche Erziehung und die Rolle der Mutter gestärkt werden. Der AfD schwebt offensichtlich das angestaubte frauenfeindliche Familienbild der 50er Jahre vor Augen.

Die AfD positioniert sich klar gegen Frauenrechte: Sie ist gegen das Selbstbestimmungsrecht der Frau und steht Abtreibungen ablehnend gegenüber. Auch Promiskuität lehnt sie ab. Die Frau soll in ihrer Rolle als Mutter und Hausfrau aufgehen. Gelder und Lehrstühle an Universitäten für Gender-Forschung sollen gestrichen, Frauenquoten und Gleichstellungsbeauftragte abgeschafft werden.

Die Frau nimmt die Rolle einer »Gebärmaschine« ein: In den eugenischen Träumen der AfD sollen Frauen für eine ausreichende Zahl an Kindern sorgen, um den „Fortbestand des deutschen Volkes zu sichern“. Hier wird indirekt an die Neonazi-Kampagne „Volkstod stoppen“ angeschlossen.

Auch wenn sie manchmal anderes behauptet, werden von der AfD nicht-heterosexuelle Menschen nicht als gleichberechtigt akzeptiert. Sie ist gegen die Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften mit der Mann-Frau-Ehe, sie verweigert nicht-heterosexuellen Partner/innen das Recht auf Adoption und positioniert sich gegen eine angeblich herrschende „Gender-Ideologie“. Sie ist gegen die Gleichstellung der heterosexuellen Familie (Mann-Frau-Kind) mit – laut AfD – „gesellschaftlich kaum relevanten Konstellation“ (also LSBTTIQ) und polemisiert gegen eine angeblich von grün-rot betriebene „volkserzieherische Überhöhung nicht-heterosexueller Menschen“ (gemeint ist der neue Bildungsplan für Baden-Württemberg). Homosexualität scheint für die AfD etwas »unnatürliches« zu sein, schreibt sie in ihrem Wahlprogramm doch, dass „Geschlechter aufeinander zugeordnet seien und sich ergänzen würden“. Auch Intersexuelle und Transpersonen scheinen im rechtskonservativen Weltbild der AfD nicht zu existieren: Im Wahlprogramm heißt es lapidar, dass Kinder einfach „ihr biologisches (Mann oder Frau) Geschlecht annehmen“ sollen. Das Recht auf freie Wahl der Geschlechtsidentität und der sexuellen Vorlieben wird von der AfD mit Füßen getreten!

Die Positionen der AfD sind offen antifeministisch, Frauen & LSBTTIQ sind für sie Menschen zweiter Klasse.

Umweltfeindlichkeit und antisoziale Politik

Wenig bekannt sind die umweltpolitischen Forderungen der AfD: So wird von ihr behauptet, dass der Klimawandel von Medien und Politik zu einer„menschengemachte Klimakatastrophe hochstilisiert“ würde. Die Klimaschädlichkeit des von Menschen erzeugten CO2 sei nicht bewiesen. Es bräuchte deshalb auch keine politischen Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Im Klartext heißt das: Die AfD leugnet den Klimawandel.

Sie will den bisherigen Energiemix beibehalten und setzt sich für den weiteren Einsatz umweltschädlicher fossiler Energieträger sowie der hochgefährlichen Kernenergie ein. Folglich lehnt sie auch die weitere Förderung erneuerbarer Energien ab.

Die AfD steht außerdem für eine antisoziale Politik auf dem Rücken der Lohnabhängigen. Sie will das dreigliedrige „leistungsorientierte“ Bildungssystem von Hauptschule, Realschule, Gymnasium – das nachweislich Kinder aus sozialschwachen Familien massiv benachteiligt – beibehalten. Hartz 4 soll nach dem Willen der AfD abgeschafft werden, jedoch nur, um einen Zwangsarbeitsdienst für Langzeitarbeitslose einzuführen, dessen Entlohnung noch unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegt. Auch die von ihr geforderte Entlastung kleiner Betriebe von „einengenden arbeitsrechtlichen Vorschriften“ bedeutet für die Arbeiter/innen in solchen Betrieben niedrigere Löhne, längere Arbeitszeiten und keinen Kündigungsschutz.

Unsere Alternative: Solidarität und Klassenkampf!

Was die AfD als Alternative verkaufen will, ist keine. Die Rückkehr zum Nationalstaat samt patriarchaler, heterosexueller Kleinfamilie, Strom aus Atomkraftwerken und einer autoritären Elitenherrschaft bietet keine Lösung für die sich verschlechternde Lebensrealität vieler Menschen in der BRD und Europa. Die AfD versucht soziale Konflikte in nationale umzudeuten und die Lohnabhängigen zu spalten (Deutsche gegen Flüchtlinge, Pleite-Griechen usw.). Doch die Probleme der Lohnabhängigen sind überall dieselben:

Eine statistische Studie der NGO Oxfam zur globalen Vermögensverteilung machte zuletzt noch einmal deutlich, was die rassistische Hetze der AfD überdeckt: Die brutale Realität der globalen Klassengesellschaft treibt unzählige Menschen in die Flucht! Wer den Leuten angesichts enormer Reichtumskonzentrationen ernsthaft weismachen will, dass geflüchtete Menschen eine Gefahr für „unseren Wohlstand“ darstellen, ist eine gefährliche, menschenfeindliche Hetzer/in und trägt ihren/seinen Teil zur Aufrechterhaltung dieser Ausbeutungsordnung bei. Die Rechtspopulist/innen greifen bewusst die materiellen Ängste der Menschen auf, denn die hiesigen Mittelschichten wissen ja um die Fragilität ihres Lebensstandards. Sie gehören maßgeblich zu den 14 Prozent der Weltbevölkerung, die mit ihren mittleren Einkommen etwa 32 Prozent des weltweiten Reichtums besitzen, der von der Dynamik des globalen Kapitalismus ebenfalls bedroht ist. Statt die Bedrohung aber auf die gesellschaftlichen Verhältnisse zurückzuführen, behaupten die rassistischen Hetzer/innen, dass es die komplett Besitzlosen und das migrantische Proletariat seien, die ihren Lebensstandard gefährden. Diese vom Abstieg bedrohten, wildgewordenen Kleinbürger/innen in den westlichen Ländern sind es, die nun zur Massenbasis einer neuen rechten, rassistischen Bewegungen werden. Die Geflüchteten führen ihnen die brutale, globale Realität der Ausbeutung in der hiesigen vermeintlichen »Wohlstandsoase« direkt vor Augen. Auch wenn einige meinen, sich durch nationale Abschottung und Rassismus vor der Gewalt des globalen Kapitalismus retten zu können, wird ihnen dies nichts nützen. Statt die Wurzeln zu bekämpfen, hetzen sie lieber gegen die ersten Opfer dieses globalen Systems.

Wir wenden uns gegen diese Ordnung, die lediglich darauf abzielt, Gewinne zu erwirtschaften und in der sich nur das Kapital frei und grenzenlos bewegen kann. Armut, Not und die Flucht davor sind Resultate des kapitalistischen Systems! Eines Systems, das Menschen neben leer stehenden Häusern obdachlos werden oder andere neben Tonnen weggeworfener Lebensmittel verhungern lässt. Eines Systems, das Menschen in nützlich und unbrauchbar einteilt und nicht darauf ausgelegt ist, die Bedürfnisse von Menschen zu befriedigen, sondern alles, ob Mensch oder Natur, ausschließlich seiner mörderischen Verwertungslogik unterwirft.

Wenn nun die AfD den Landtagswahlkampf als Bühne für ihre rassistische Hetze benutzen will, sollten wir dieses Vorhaben stören! Entziehen wir den Rechten den Boden ihrer Hetze und werben für eine Perspektive jenseits von Ausbeutung und Unterdrückung!

Wichtig dabei ist selbst aktiv zu werden. Stört den rechten Wahlkampf und sorgt für eine kritische Begleitung der AfD Wahlkampfstände & Veranstaltungen! Seid kreativ und achtet auf aktuelle Infos und Ankündigungen!

https://keinealternative.noblogs.org/

Termine

1. März: Veranstaltung zu den Verbindungen der AfD zur extremen Rechten

8. März: Demo zum Frauenkampftag. Im Anschluss Proteste gegen den Auftritt von Jörg Meuthen in Freiburg. Achtet auf weitere Ankündigungen!

12.März: Antirassistische Demo in Freiburg. Im Anschluss Proteste gegen den Auftritt von Frauke Petry in Breisach. Achtet auf weitere Ankündigungen!

28. März: Veranstaltung mit dem AfD-Kritiker Sebastian Friedrich zum Ausgang der Landtagswahlen in Baden-Württemberg

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(1) Alle folgenden Zitate sind aus dem Landtagswahlprogramm der AfD Baden-Württemberg entnommen.

(2) lesbisch-schwul-bisexuell-transsexuell-transgender-intersexuell und queer

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16. Antifa-Kneipe: 5 Jahre „arabischer Frühling“ – Wohin steuert Syrien? http://aif.blogsport.de/2016/01/15/16-antifa-kneipe-5-jahre-arabischer-fruehling-wohin-steuert-syrien/ http://aif.blogsport.de/2016/01/15/16-antifa-kneipe-5-jahre-arabischer-fruehling-wohin-steuert-syrien/#comments Fri, 15 Jan 2016 16:19:48 +0000 Administrator Allgemein http://aif.blogsport.de/2016/01/15/16-antifa-kneipe-5-jahre-arabischer-fruehling-wohin-steuert-syrien/ kneipe16_2

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Vortrag von Lars Stern mit anschließender Diskussion.

Nach den Aufständen in Tunesien, Ägypten und Libyen trugen die Menschen im Frühjahr 2011 auch in Syrien ihren Protest gegen die jahrzehntelange Herrschaft des Assad-Regimes auf die Straße. Entzündet hatte sich der Protest hier unter anderem an der Inhaftierung und Folterung von Jugendlichen, die beschuldigt wurden, regimekritische Graffitos gesprüht zu haben. Das Assad-Regime reagierte auf die aufkommende Bewegung mit ungeahnter Brutalität; es dauerte nur wenige Wochen, bis die syrischen „Sicherheitskräfte“ die syrische Variante des „arabischen Frühlings“ in einen blutigen Bürgerkrieg verwandelt hatten. Mittlerweile ist das Land in eine Vielzahl von Einflusszohnen zerfallen, über die Hälfte der syrischen Bevölkerung ist auf der Flucht.

Lars Stern vom Netzwerk Syrian Freedom wird über die Geschichte des Konflikts in Syrien und die aktuelle Situation vor dem Hintergrund des Kampfes gegen den „Islamischen Staat“ und den anstehenden Friedensverhandlungen in Genf sprechen und versuchen, einen Ausblick zu geben.

Nach dem Input gibt es Gelegenheit, die vorgestellten Thesen bei Bier, Mate oder Tee zu diskutieren.

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15. Antifa-Kneipe: Eine Aktualisierung der Kritik des Gedenkens http://aif.blogsport.de/2015/12/01/15-antifa-kneipe-eine-aktualisierung-der-kritik-des-gedenkens/ http://aif.blogsport.de/2015/12/01/15-antifa-kneipe-eine-aktualisierung-der-kritik-des-gedenkens/#comments Tue, 01 Dec 2015 16:15:24 +0000 Administrator Allgemein http://aif.blogsport.de/2015/12/01/15-antifa-kneipe-eine-aktualisierung-der-kritik-des-gedenkens/ kneipe15

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Vortrag der Antifaschistischen Initiative Freiburg mit anschließender Diskussion.

Den Versuch, die Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands vergessen zu machen oder doch zumindest den berühmten Schlussstrich zu ziehen, gibt es seit Jahrzehnten. Beispielhaft dafür stehen der bayrische Übervater Franz-Josef Strauß („Ein Volk, das diese wirtschaftlichen Leistungen vollbracht hat, hat ein Recht darauf, von Auschwitz nichts mehr hören zu wollen“, 1969) oder Martin Walsers Rede in der Paulskirche 1998 („ (…) daß sich in mir etwas gegen diese Dauerpräsentation unserer Schande wehrt“). Joachim Gauck, amtierender Präsident der BRD, hatte im März 2015 für die Einweihung einer Bürgerkriegsgedenkstätte in Peru derweil eine neue Botschaft im Gepäck: „Unsere Erfahrung hat unsere Nation nicht kaputt gemacht, sondern gestärkt. Man kann die Vergangenheit hinter sich lassen, ohne die begangenen Gräueltaten zu verstecken.“

70 Jahre nach Kriegsende scheint es gelungen, dem Gedenken an die Opfer einen Nutzen abzuringen: Erinnern? Ja! Aber bitte zum Wohle der Nation. Der Aufarbeitungsweltmeister feiert sein spätes Eingeständnis der Taten und verharrt dabei in Demutsgesten. Die Forderung ist nicht mehr, von Auschwitz nichts mehr zu hören, stattdessen fungiert die angeblich so vorbildliche Auseinandersetzung
der Deutschen mit den beangenen Verbrechen als Beweis der eigenen moralischen Überlegenheit.

Wir wollen uns am Beispiel des 2013 ausgestrahlten ZDF-Dreiteilers „Unsere Mütter, unsere Väter“ und der staatlichen Erinnerungspolitik der „Supergedenkjahre“ 2014 und 2015 diesen politischen Dimensionen des Erinnerns und Gedenkens in der Gegenwart nähern.

Nach dem Input gibt es Gelegenheit, die vorgestellten Thesen bei Bier, Mate oder Tee zu diskutieren.

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14. Antifakneipe: Die globalen Fluchtbewegungen, der Kapitalismus in der Krise und was zu tun wäre http://aif.blogsport.de/2015/10/23/14-antifakneipe-die-globalen-fluchtbewegungen-der-kapitalismus-in-der-krise-und-was-zu-tun-waere/ http://aif.blogsport.de/2015/10/23/14-antifakneipe-die-globalen-fluchtbewegungen-der-kapitalismus-in-der-krise-und-was-zu-tun-waere/#comments Fri, 23 Oct 2015 18:04:24 +0000 Administrator Allgemein http://aif.blogsport.de/2015/10/23/14-antifakneipe-die-globalen-fluchtbewegungen-der-kapitalismus-in-der-krise-und-was-zu-tun-waere/ fluchtkneipe2

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Vortrag der Antifaschistischen Initiative Freiburg mit anschließender Diskussion.

Gegenwärtig sind weltweit über 50 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, politischer Verfolgung und Armut – so viele wie seit Ende des 2. Weltkriegs nicht mehr. Das Thema dominiert die mediale Berichterstattung. Etwa eine Million Menschen werden dieses Jahr voraussichtlich Asyl in der BRD beantragen. Europa reagiert auf diese Bewegungen seit Jahren mit Abschottung. Die tausenden Toten, die auf der Überfahrt über das Mittelmeer jährlich sterben, sind den EU-Staaten und ihren Regierungen nicht nur herzlich egal – sie sind ein willkommenes Mittel einer perfiden Abschreckungspolitik. Anstatt sichere Fluchtwege zu öffnen, reagiert Deutschland, das in den Medien gern als großzügig und aufnahmebereit dargestellt wird, mit einer massiven Verschärfung des Asylrechts: Geplant sind verlängerte Zwangsaufenthalte in Erstaufnahmeeinrichtungen (und damit einher gehende Arbeitsverbote), die Streichung von Geldleistungen, die ohnehin schon unter Hartz 4-Niveau lagen, und ein (weiterer) Ausschluss Geflüchteter von der Gesundheitsversorgung.

Doch warum nehmen so viele Menschen das Risiko der Flucht auf sich? Warum ausgerechnet jetzt? Dieser Frage wollen wir in unser Antifa-Kneipe nachgehen. Im Laufe des Vortrags wollen wir aufzeigen, wie die Fluchtursachen im Zusammenhang mit der Dauerkrise des Kapitalismus seit 2008/09 stehen. Wir wollen allgemeinverständlich skizzieren, warum der Kapitalismus in der Krise steckt und wie diese Miesere Menschen zur Flucht zwingt. Wir treten für eine systematische Kritik des Kapitalismus ein, die sich nicht an Sündenböcken (gierige Banker, faule Griechen) oder einzelnen Phänomenen (Zinsen, Wachstum) abarbeitet. Es gilt, das gesamte System in Frage zu stellen.

Der Vortrag richtet sich (auch) an „Einsteiger*innen“. Wir freuen uns auf Euer Kommen und darauf, anschließend mit Euch über die sicher nach dem Vortrag offen bleibenden Fragen bei Bier, Mate oder Tee zu diskutieren.

El Haso (neben dem White Rabbit Club)

Montag, 02.11.2015 um 20.00 Uhr

Wir freuen uns über zahlreiches Kommen!

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13. Antifakneipe: Die ‚BEA‘ in Freiburg und das System der Sammelunterkünfte für Refugees in Deutschland http://aif.blogsport.de/2015/10/01/13-antifakneipe-die-bea-in-freiburg-und-das-system-der-sammelunterkuenfte-fuer-refugees-in-deutschland/ http://aif.blogsport.de/2015/10/01/13-antifakneipe-die-bea-in-freiburg-und-das-system-der-sammelunterkuenfte-fuer-refugees-in-deutschland/#comments Thu, 01 Oct 2015 19:00:03 +0000 Administrator Allgemein http://aif.blogsport.de/2015/10/01/13-antifakneipe-die-bea-in-freiburg-und-das-system-der-sammelunterkuenfte-fuer-refugees-in-deutschland/ 13. a kneipe

Vortrag von No Lager Freiburg und der AIF mit anschließender Diskussion.

Seit Anfang September ist die ‚Bedarfsorientierte Erstaufnahmestelle‘ (BEA) in der Lörracher Straße geöffnet. Aktivist*innen des Bündnisses No Lager Freiburg haben am Tag der Eröffnung auf einem brachliegenden Gelände gegenüber ein „Willkommenszelt“ aufgebaut. Das Gelände wurde vier Tage lang rege als Anlaufstelle für Geflüchtete, Anwohner*innen, Interessierte und Aktivist*innen genutzt, bis die Polizei das Eigentumsrecht mal wieder über ein solidarisches Miteinander setzte und das Gelände räumte.
Seither ist das Bündnis No Lager Freiburg mit einem Infostand neben der BEA präsent.

No Lager Freiburg beschränkt sich dabei nicht auf Information und Humanitäres: Das Bündnis will explizit eine politische Kritik von Erstaufnahmelagern in den Mittelpunkt rücken.

Gemeinsam mit No Lager Freiburg wollen in unserer 13. Antifa-Kneipe über den aktuellen Stand in Freiburg und das System der Unterbringung Geflüchteter in Deutschland allgemein informieren, über das System der Massenunterbringung Geflüchteter diskutieren und uns vernetzen, um die Solidarität mit den Geflüchteten praktisch werden zu lassen.

Mehr über No Lager Freiburg: nolagerfreiburg.blogsport.de

El Haso (neben dem White Rabbit Club)

Montag, 05.10.2015 um 21.00 Uhr (!)

Wir freuen uns über zahlreiches Kommen!

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http://aif.blogsport.de/2015/10/01/13-antifakneipe-die-bea-in-freiburg-und-das-system-der-sammelunterkuenfte-fuer-refugees-in-deutschland/feed/
12. Antifakneipe: Jörg Huber: Fracking – Was kommt da alles hoch? http://aif.blogsport.de/2015/07/15/12-antifakneipe-joerg-huber-fracking-was-kommt-da-alles-hoch/ http://aif.blogsport.de/2015/07/15/12-antifakneipe-joerg-huber-fracking-was-kommt-da-alles-hoch/#comments Wed, 15 Jul 2015 18:42:15 +0000 Administrator Allgemein http://aif.blogsport.de/2015/07/15/12-antifakneipe-joerg-huber-fracking-was-kommt-da-alles-hoch/ fracking

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Vortrag von Jörg Huber:

Die politische Ökologie steht auf irrationalem Grund

Von apo­ka­lyp­ti­schen öko­lo­gi­schen War­nun­gen geht eine ste­ti­ge An­zie­hungs­kraft aus. Sie klin­gen pro­phe­tisch, stützen sich je­doch zu­gleich immer auf wis­sen­schaft­lich begrün­de­te Pro­gno­sen. Öko­lo­gi­sche Dis­kus­sio­nen sind nicht ohne an­ge­dreh­te Auf­re­gung aber eben auch nicht ohne de­tail­rei­ches Ex­per­ten­wis­sen vor­stell­bar. Diese Mi­schung aus teils ar­chai­schen, teils hoch­mo­der­nen Kon­zepten zeigt sich ak­tu­ell in der Dis­kus­si­on über die Me­tho­de Fracking.

Da in dieser De­bat­te, wie bei allen anderen Umweltfragen, tat­säch­li­che Pro­ble­me eine Rolle spie­len, las­sen sie sich nicht als ein­fach nur hys­te­risch abtun, wie das ge­ra­de von markt­li­be­ra­ler Seite gern ge­schieht. Denn der Li­be­ra­lis­mus will aus Prin­zip von mög­li­chen Gren­zen der Pro­duk­tiv­kräf­te über­haupt nichts wis­sen, mehr als das Ma­te­ri­al für das Ka­pi­tal war Natur für ihn noch nie. Wegen ihrer wis­sen­schaft­li­chen Ar­gu­men­ta­ti­on muss die Fun­die­rung öko­lo­gi­scher For­de­run­gen aber bei jedem Thema neu be­ur­teilt wer­den, um zwi­schen rea­li­täts­ge­rech­ten Ein­sicht und wis­sen­schaft­lich et­ti­ke­tier­tem Aber­glau­ben zu un­ter­schei­den.

Der ak­tu­ell ver­stärkt pro­pa­gier­te Traum einer nach­hal­ti­gen Pro­duk­ti­on, die unter Ein­satz spar­sa­mer ky­ber­ne­ti­scher Me­tho­den ein har­mo­ni­sches Gleich­ge­wicht im Schoß von Mut­ter Natur er­mög­li­chen soll, ist wenig mehr als die kit­schi­ge Pro­jek­ti­on ak­tu­el­ler ge­sell­schaft­li­cher Zu­stän­de. Öko­lo­gi­sches Pro­blem­be­wusst­sein speist sich we­sent­lich aus ver­scho­be­ner Kri­sen- und Ab­stiegs­angst. Der Sehn­sucht nach einem or­ga­ni­schen Ein­klang mit der Natur ent­spricht daher eine Theo­rie­ent­wick­lung, die gegen alle Ver­nunft davon aus­geht, dass der Ka­pi­ta­lis­mus sich in ein so­wohl öko­lo­gisch wie auch so­zi­al durch­ge­re­gel­tes Kreis­lauf­sys­tem ver­wan­deln ließe. Das ist nicht nur logisch un­mög­lich, son­dern auch Indiz für den völ­li­gen Zer­fall bür­ger­li­cher Hoff­nun­gen. Das öko­lo­gi­sche Den­ken er­klärt die pure Selbst­er­hal­tung, die Si­che­rung ihrer blo­ßen Exis­tenz zum we­sent­li­chen Ziel der Ge­sell­schaft.

Seine Kritik der politischen Ökologie möchte der Referent nicht nur an der „Fracking“-Debatte veranschaulichen, sondern auch an der „grünen Stadt“ Freiburg und der politischen Irrationalität der Grünen, die gewisse Ähnlichkeiten zum Wahn des ökologischen Denkens aufweist.

Jörg Huber ist Physiker und Publizist.
http://joerghuber.net

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Referat gegen Faschismus des Asta der Uni Freiburg statt.

White Rabbit

Montag, 27.07.2015 um 20.00 Uhr

Wir freuen uns über zahlreiches Kommen!

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Interview mit Radio Dreyeckland anlässlich der Griechenland-Soli-Demo am 3. Juli 2015 http://aif.blogsport.de/2015/07/10/interview-mit-radio-dreyeckland-anlaessilich-der-griechenland-soli-demo-am-3-juli-2015/ http://aif.blogsport.de/2015/07/10/interview-mit-radio-dreyeckland-anlaessilich-der-griechenland-soli-demo-am-3-juli-2015/#comments Fri, 10 Jul 2015 13:25:20 +0000 Administrator Allgemein http://aif.blogsport.de/2015/07/10/interview-mit-radio-dreyeckland-anlaessilich-der-griechenland-soli-demo-am-3-juli-2015/ 3juli-demo-foto

Ein Nachtrag zur Griechenland-Soli-Demo:

Ein Beitrag von Radio Dreyeckland inklusive einem kurzen Interview mit einem unserer Mitglieder:

Radio Dreyeckland: Solidarität mit den Menschen in Griechenland!

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Solidarität mit den Streikenden bei der Post! http://aif.blogsport.de/2015/07/04/solidaritaet-mit-den-streikenden-bei-der-post/ http://aif.blogsport.de/2015/07/04/solidaritaet-mit-den-streikenden-bei-der-post/#comments Sat, 04 Jul 2015 13:00:35 +0000 Administrator Allgemein http://aif.blogsport.de/2015/07/04/solidaritaet-mit-den-streikenden-bei-der-post/ Solidaritätsbekundung anlässlich des Streiks der Post AG

Die Belegschaft der Post ist mittlerweile in der 4. Woche im unbefristeten Streik. Dass sich in letzter Zeit vermehrt Arbeiter*innen auch mit Streiks für die Verbesserung ihrer Lage einsetzen, wie etwa auch die Lokführer*innen der GDL oder die Arbeiter*innen bei Amazon, ist eine begrüßenswerte Entwicklung und eine angenehme Unterbrechung des tristen kapitalistischen Alltags.

Konkret geht es in diesem Streik darum, dass die Post ohne Absprache mit den Gewerkschaften 49 Regionalgesellschaften („Delivery GmbHs“) gegründet hat, in denen die Arbeiter*innen rund 20% weniger Lohn erhalten als ihr Kolleg*innen bei der Post AG. Die Gewerkschaften fordern, diesen Schritt rückgängig zu machen.

Gleichzeitig darf nicht vergessen werden, dass das Problem nicht allein die Lohnpolitik der Post (oder gar deren „Gier“) ist, sondern der Kapitalismus – ein Wirtschaftssystem, in dem Nichts produziert wird, um menschliche Bedürfnisse zu befriedigen, sondern alles der herrschenden Verwertungslogik unterworfen wird.

Wir solidarisieren uns mit den Zielen des Streiks bei der Post und wünschen den Streikenden viel Kraft und Durchhaltevermögen! Zeigt euch solidarisch und besucht die Streikenden im Briefzentrum in Freiburg-Hochdorf!

Einen Einblick in die Lage der Beschäftigten bei der Post und die illegalen Praktiken, mit denen die Post die Streikenden kleinzukriegen versucht, vermittelt dieses Interview bei Radio Dreyeckland: https://rdl.de/beitrag/poststreik-arbeits-und-lebensbedingungen-aller-besch-ftigten-bedroht-post-dr-ngt-auf

Antifaschistische Initiative Freiburg, Juli 2015
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